

Startschuss zum ersten Information Breakfast im Jahr 2008 war der 28. Februar, Zielankunft war das Allgemeine Krankenhaus in Hagen.
„Das Allgemeine Krankenhaus Hagen gem. GmbH (kurz: "AKH") ist mit 566 Betten das größte Krankenhaus an einem Standort in Hagen und bietet seinen Patienten mit 14 Fachabteilungen die breiteste Disziplinenvielfalt unter einem Dach an. Diese Größe und Leistungsfähigkeit setzen unsere Mitarbeiter in eine dem Patienten zugewandte Fürsorge und Menschlichkeit um. In unserem Krankenhaus sind zur Zeit ca. 1.250 Mitarbeiter beschäftigt. Damit zählt das AKH auch zu den größten Arbeitgebern im Raum Hagen. Im Rahmen des Versorgungsauftrages werden bei uns jährlich ca. 20.000 Patienten stationär behandelt. Träger unseres Krankenhauses ist die Krankenhaus-Gesellschaft Hagen.“
Die gut 20.000 Patienten im Jahr verlangen nach einer lückenlosen und straffen
Archivverwaltung, eine Aufgabe, die das AKH seit Mitte letzten Jahres mit dem Softwarepaket „AVP“ (Archiv-Verwaltungs-Programm) von DMI bewältigt. Wo früher Patientenakten mittels Karteikarten verwaltet und gesucht wurden, findet die Abwicklung heute EDV-gestützt statt. Eine Zeitersparnis von 70-80 Prozent, so Peter Baum, Archivleiter im AKH. Wobei der wirtschaftliche Faktor „Zeit“ nur einer von vielen ist. Durch das AVP lässt sich der „Weg“ jeder Akte genau nachvollziehen. Ist die Akte z. B. ausgeliehen und befindet sich auf einer Station, überwacht das AVP die frsitgerechte Rückgabe der Akte und bietet entsprechende Werkzeuge wie Listen und Statistiken für ein vollständiges Archivmanagement. .
Die Partnerschaft mit dem DMI besteht bereits seit 1979. Um „Freiräume“ im Archiv zu schaffen, wurden die Patientenakten hausintern im AKH in Kooperation mit DMI mikroverfilmt.
Das digitale Zeitalter für Patientenakten betrat man im Jahr 2007.Für die sogenannte hybride Archivierung (digital/analog) werden seitdem die papierenen Akten in DMI-Spezialcontainern Vorort gesammelt und alle 12 Wochen zur externen Verarbeitung ins DMI gebracht. Die digitalisierten Akten werden dann innerhalb von 14 Tagen in das Medizinische Informations-System von iSOFT via archivlink® intergriert und stehen dem Arzt dann online zur Verfügung. Interessiert schauten die Teilnehmer beim Information Breakfast auch der Schwester am MIS über die Schulter und waren beeindruckt von der einfachen Anwendung und Übersichtlichkeit. Ob die Einsicht in eine digitalisierte Akte oder das Anfordern einer Papierakte per Knopfdruck – so sollte Archivzugriff gestaltet sein.
"Wo früher Patientenakten mittels Karteikarten verwaltet und gesucht wurden, findet die Abwicklung heute EDV-gestützt statt, wir gehen von einer Zeitersparnis zwischen 70-80 Prozent aus"
Dipl-Ing. Peter Baum, Archivleiter im AKH.